Förderverein Dorfkirche Wegendorf e.V.
Damit die Kirche im Dorf bleibt.

Rückblick 2017


21. Januar | Pilgerwanderung von Bernau nach Biesenthal | Von Torsten Peper 

Die Jakobusgesellschaft lud ein und wir freuten uns dabei zu sein.
Pilgern, Impulse und Geschichten erfahren, sind Themen zu denen wir eingeladen waren

Von Bernau nach Biesenthal auf vereisten Wegen, durch verschneite Landschaft, sehr schön gelegen,
sind wir gepilgert, achtzehn Menschen und ein Hund, fünfzehn Kilometer Jakobsweg waren es wohl rund.

In Lobethal wurden wir sehr freundlich empfangen und sind mit besten Wünschen weiter gegangen,
entlang am Bach, dessen Wasser so klar, wie unser Blick für das Schöne war.

Es wurden Gedanken ausgetauscht, aber auch schweigend der Stille gelauscht.
An besonderen Plätzen haben wir inne gehalten, auch hier konnten sich Gedanken entfalten.

Auf Jakobswegen, heißt nicht einfach nur gehen, es bedeutet, nicht nur mit den Augen sehen.
Man geht in den Spuren vergangener Zeiten und lässt sich von Inspirationen leiten.

Wir hörten Geschichten und haben gesungen, die Abwechslung war sehr gut gelungen.
So haben wir einen schönen Tag verbracht, jeder hat neue Erfahrungen gemacht.



30. April | Radlerpause in Wegendorf 

„ Mach mal Pause im Mittendrin!“ - Unter diesem Motto öffnete auch in diesem Jahr der Förderverein der Dorfkirche seine Türen für hungrige und durstige Radfahrer auf dem Weg zum Altlandsberger Sattelfest.
Traditionell wurden die Radler mit selbstgebackenem Kuchen, Schmalz- und Kräuterbutterstullen sowie Kaffee und alkoholfreien Getränken beköstigt. Jedes Mal ist das Erstaunen wieder groß, dass es „hier“ so etwas gibt.
Nicht nur die freundliche Atmosphäre, auch die schöne Wegendorfer Kirche ist immer eine Radlerpause wert.
Zufrieden und um einige Eindrücke reicher fuhren die Pedalritter trotz fehlender Radwege über Stock und Stein weiter zum Altlandsberger Marktplatz. | Torsten 
Peper 



15. - 16. Juli | Auf dem Jakobsweg von Lebus über Sieversdorf nach Berkenbrück | Von Torsten Peper 

Wieder einmal war es so weit, der Jakobsweg rief, wir waren bereit. 
In Lebus sind wir gestartet, in Sieversdorf wurden wir erwartet.

Mit Blick auf die Oder begann unser Tag, ein schöner Weg, der vor uns lag.
Wir liefen los, den Blick nach vorn, rechts Sonnenblumen, links goldenes Korn.

In Hohenjesar lud der See zum Baden ein, einige sprangen dann auch hinein.
Die Dorfkirche wurde gerade saniert, doch auch das Umfeld hat uns sehr interessiert.

Weiter ging es auf verschlungenen Pfaden, die Natur hat zum Staunen eingeladen.
So kamen wir wie oben beschrieben, in Sieversdorf an, wo wir die Nacht über blieben.

„Geh deinen Weg“, haben wir gesungen. Wir sind Ihn gegangen, es ist uns gelungen.
„Geh deinen Weg“, wir sind ihn gegangen. Bei Silvia in Sieversdorf wurden wir freundlich empfangen!

Seit zehn Jahren gibt es die Pilgerherberge schon, viele Pilger machten hier bereits Station.
Ein Jubiläum, man lud uns ein, wir waren stolz, dabei zu sein.

Von Wegendorf waren wir gekommen und haben die Gastfreundschaft gern angenommen.
„Geh deinen Weg“, er hat uns zu Schefflers geführt, man hat die Wärme nicht nur am Lagerfeuer gespürt!

Prasselndes Feuer, sternenklare Nacht, wir haben einen schönen Abend verbracht.
Geschichten gehört, Geschichten erzählt. „Geh deinen Weg“, wir haben den richtigen gewählt.

Am Nächsten Morgen, so gegen halb zehn, sollte es dann weiter geh`n.
In der Kirche haben wir den Pilgersegen empfangen, dann sind wir frohen Mutes weiter gegangen.

Vorbei an der Altmadlitzer Mühle, durch Wälder und Wiesen, kamen wir schon etwas erschöpft nach Briesen.
Nach kurzer Pause und neuer Kraft, haben wir auch die letzte Etappe geschafft.

Unser Ziel war Berkenbrück, von dort ging es mit dem Auto in die Heimat zurück.
„Geh deinen Weg“, haben wir gesungen. Wir sind ihn gegangen, es ist uns gelungen!

© Enrico Konkel



 22. Juli | Sommerfest des Fördervereins... es wird uns wohl als "das Regenfest" in Erinnerung bleiben! 

Aber erst einmal von vorn!

Nach dem Gottesdienst zum Auftakt konnten die Gäste die Kaffeetafel bei noch trockenem Wetter im Kirchgarten genießen. Die Vielzahl an selbstgebackenen Kuchen machte die Auswahl für manchen nicht leicht. Zur gleichen Zeit nutzten die Kinder unter dem Pfirsichbaum die Gelegenheit zum Basteln, bis sie zum Puppenspiel in die Kirche gerufen wurden.
Bei Petterson und Findus gab es einen "Aufruhr im Gemüsebeet", was nicht nur die Kleinsten mit Spannung verfolgen konnten. Liebevoll gestaltete Puppen und eine wunderschöne Kulisse trugen dazu bei.

Und dann kam der Regen! Der Himmel öffnete alle Schleusen, so dass ein Regeschirmpendelverkehr eingerichtet wurde, um kleine und große Besucher einigermaßen trockenen Fußes aus der Kirche zum Küsterhaus zu geleiten. Ein Spaß für alle Beteiligten! Die Kaffeetafel wurde kurzerhand ins Küsterhaus verlegt, wodurch wenigstens der Weg zum Kuchen kürzer wurde.

Zum Glück standen Grill und Zapfanlage unter einem Zelt, so dass Bratwurst und Bier kaum gefährdet waren. Es bedurfte nur einer neu zu schaffenden Fachkraft, dem "Wasser von der Plane-Schubser", und schon war auch für das leibliche Wohl weiterhin gesorgt.
Pünktlich vor dem abendlichen Konzert ließ der Regen nach. Die Musikliebhaber konnten, von Wurst und Bier gestärkt, den Klängen in der Kirche lauschen. Danach lautete die einhellige Meinung: "Die können wiederkommen!"
Die, das Jazz-Trio AvGH, um den Pianisten Albrecht von Gründel Hofe, ein Kontrabassist und ein Trompeter, brachten viele Füße zum Mitwippen, aber auch die leisen Töne kamen nicht zu kurz. Damit fand ein ereignisreicher, nasser und fröhlicher Tag seinen Abschluss.
Danke an alle Kuchenbäcker, Grillmeister, Bierzapfer, Aufbauhelfer und Wasserschubser! Es war ein wunderbares "Regenfest"! | cbp



2. September | Wegendorfer Hof beim Altlandsberger Vogelscheuchenfest

Menschen, Menschen, Menschen. Vogelscheuchenmarkt, offene Höfe, ein tolles Fest und wir Wegendorfer waren mittendrin!
Der Ortsteil Wegendorf präsentierte sich wieder auf dem Hof der Familie Burau in der Berliner Straße 23. Nun sollte man denken, Wegendorf ist mehr als nur der Förderverein Dorfkirche und der Ortsbeirat. Das ist auch so, aber die Aktiven waren in diesem Jahr nur die oben genannten Akteure. Dass der ganze Ort trotzdem würdig vertreten war, wurde von vielen Seiten bestätigt. Vielleicht ist weniger mehr! So manch ein Berliner weiß jetzt auch, wo Wegendorf liegt. Der Hof war sehr gut besucht, was sicher auch dem Grünen Daumen der Familie Burau zu verdanken ist. Der liebevoll gepflegte Garten wurde ebenso bestaunt wie die Blumenpracht vor dem Haus.
Das tolle Ambiente und die Musik der Neuenhagener Jazzband ließen die zahlreichen Gäste länger verweilen. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, gespendet vom Wegendorfer Seniorenverein und den Damen des Fördervereins Dorfkirche, sowie Schmalzstullen und Altlandsberger Bier ließen es sich die Besucher gut gehen.
Der Basteltisch mit Herrn von Wegen, wo die kleinen Gäste Kratzbilder und kleine Mäuse basteln konnten war den ganzen Tag sehr gut besucht. Ein Anziehungspunkt war auch der Stand von Mary Tietz, die ihren selbst gefertigten Schmuck und andere tolle Dinge an die Frau und an den Mann brachte. 
Auch die Bronzefiguren aus der Gießerei Hann wurden mit Interesse betrachtet, war doch an der einen zu erkennen, wie die Bronze beim Guß in die Form fließt. An ihr waren noch die Gusskanäle vorhanden, die im nächsten Arbeitsschritt entfernt werden. 
Alles in Allem war es ein gelungener Auftritt bei einem schönen Fest, und wir Wegendorfer fuhren zufrieden nach Hause.



14. - 15. Oktober | Pilgern entlang der Kirchen am Wegesrand | Von Torsten Peper 

Der Rucksack gepackt, die Schuhe geschnürt,
hat uns der Weg von Strausberg nach Wegendorf geführt. 

Jacobsweg, Wegendorf, führt er dorthin? An diesem Tag ja, bis ins „Mittendrin“!
Womit wieder mal bewiesen sei, an Wegendorf führt kein Weg vorbei!

Treffpunkt war am Bahnhof Strausberg Stadt, wo dieses Mal die Wanderung begonnen hat.
In der Marienkirche, nicht weit entfernt, haben wir viel über deren Baustil und Geschichte gelernt. 
Auch die Orgel wurde uns näher gebracht. Nach tollem Konzert haben wir uns wieder auf den Weg gemacht.

Entlang am Straussee, wo man noch die Sturmschäden sah, nahmen wir trotzdem die Schönheiten des Herbstes wahr. Das bunte Herbstlaub, leuchtend schön, konnte man im Wasser tanzen seh`n.

Poetisch wurde es, als wir nach „Schillerhöhe“ kamen, von wo aus wir den Weg nach Wesendahl nahmen.
Allgemeines Bedauern und traurige Gefühle, machten sich breit an der „Wesendahler Mühle“.
Einst ein begehrtes Ausflugslokal, steht sie vor den völligen Verfall.

Vorbei am Tierheim ging es weiter dann, so kamen wir an der Wesendahler Kirche an.
Sie wurde vor einigen Jahren neu aufgebaut, das Ergebnis haben wir uns angeschaut.

Am Obstgut Müller noch ein Apfel gegessen, dann ging es weiter, es war schon spät unterdessen.
Werneuchen war nun unser Ziel, wobei uns etwas nicht so gefiel.
Feldwege, die man auf der Karte noch gefunden waren leider wie durch Zauberhand verschwunden.

So haben wir also einen Umweg genommen und sind am späten Nachmittag in Wegendorf angekommen.
Freundlich empfangen im Küsterhaus, ruhten wir uns bei Kaffee und Kuchen aus.

Der Kirchenführung folgte ein Orgelkonzert, das war trotz defekter Orgel sehr hörenswert.
Pilgersuppe, Bier und Wein, sollten noch nicht der Abschluss des Tages sein. 

Es wurde noch ein Film in der Kirche geschaut, erst dann wurde das Nachtlager aufgebaut.
Noch eine kurze Andacht zur Nacht, hat einen wunderschönen Tag rund gemacht.

Am nächsten Morgen, er begann trüb und grau, ging es weiter nach Bernau.
Erstes Ziel war die nächste Kirche am Wegesrand, welche in Werneuchen stand.

Weiter ging es, unversehrt, wurde die Bundesstraße überquert.
Das Pilgerdenkmal am Wegesrand bestaunt, ging es nach kurzer Pause weiter gut gelaunt.

Mystisch in weiß gehüllt waren Felder und Wiesen, Pilgern heißt auch Natur genießen.
Der Herbst hat uns seine Farben gezeigt, ehrfürchtig haben wir uns vor so viel Schönheit verneigt.

In Börnicke wurde uns die Kirche nahe gebracht, dann haben wir uns auf das letzte Teilstück gemacht.
In Bernau dann endlich angekommen, haben wir auch von dieser Kirche Eindrücke mitgenommen.

Als Thema wurde „Kirchen am Wegesrand“ gewählt, von verschiedenen Personen wurde uns dazu viel erzählt. 
Wir haben interessante Dinge erfahren, und waren uns einig, dass es zwei schöne Tage waren.

 © Enrico Konkel 



 31. Oktober | 500 Jahre Reformation 

"Ich glaube fest, dass Gott bei den Menschen ist. Also kommt bestimmt etwas Gutes! Vielleicht sind dann alle wieder zusammen in einer großen Kirche!" So könnte Martin Luther vielleicht sagen, wenn er heute aus dem Himmel auf seine Gemeinden herabsehen würde! Einer von vielen Gedanken Luthers und seiner Frau Katharina, die in einem fiktiven Gespräch von der Kanzel der Wegendorfer Kirche zu hören war.
Eine Andacht, die verbindet, sollte es sein. Mit allen evangelischen Kirchen in Deutschland. Mit gemeinsamem Glockenläuten für 500 Sekunden um 15.17 Uhr, zum Gedenken an 500 Jahre Reformation mit Thesenanschlag in Wittenberg und der Erneuerung des Glaubens. Während des Glockenläutens gingen sicher viele unterschiedliche Gedanken durch die Köpfe der Anwesenden:

Wie lebe ich meinen Glauben?
Traue ich mich, ihn laut zu vertreten?
Wie lang sind eigentlich 500 Sekunden?

Eine feierliche Andacht verbunden in Gedanken und im Gebet mit anderen an vielen Orten , Denkanstößen für die Zukunft unserer Gemeinden und Zeichen der Hoffnung für uns alle könnte das Fazit dieses Tagen lauten. Beim gemeinsamen Kaffee trinken im Küsterhaus bei Luthertorte und Keks, konnte man ins Gespräch kommen und die Gemeinschaft noch einmal spüren. | Manuela Wenzel 

 © Enrico Konkel

 

 

16. Dezember | 9. Wegendorfer Weihnachtsmarkt 

Es ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden: Schafe unter dem Weihnachtsbaum, liebevoll geschmückte Stände, ein traditionelles Karussel für die Kleinsten, eine Kaffeestube im Küsterhaus, Basteln für die Kinder...
Dies und vieles mehr konnten die Besucher auf dem 9. Weihnachtsmarkt in Wegendorf genießen. Auch das Rahmenprogramm hielt für jeden etwas bereit.
Die Kinder der Kita „Wilde Wiese“ eröffneten den Nachmittag mit einem kleinen Programm. Dann ging es direkt in die Kirche, in der sich Groß und Klein von dem Schattentheater „Scuraluna“ verzaubern lassen konnten. Durch das schöne Wetter und die gemütliche Atmosphäre angezogen, kam der Weihnachtsmann auf seiner Kutsche herbei, um die Kinder zu begrüßen und allen eine frohe Weihnachtszeit zu wünschen.
Aber auch die Großen kamen nicht zu kurz. Der Chor „Die Verwegenen“ nahm alle Besucher mit auf eine musikalische Reise, mit Weihnachtsliedern aus aller Welt. Mitsingen war ausdrücklich erwünscht!!
Ein weihnachtliches Orgelkonzert vom Fahradkantor Martin Schulz sollte dann der letzte Höhepunkt des Tages sein. Aus Zuhörern wurden auch Zuschauer, da das Geschehen von der Empore hinunter auf eine Leinwand in das Kirchenschiff übertragen wurde. So konnte man das Spielen der Orgel nicht nur hören, sonder auch direkt verfolgen. So klang ein schöner Tag langsam aus.
Viele Besucher freuen sich jetzt schon auf den kommenden kleinen, aber feinen Wegendorfer Weihnachtsmarkt! | cbp

 
 
 
 
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